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Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde | Colon-Hydro-Therapie
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Colon-Hydro

Colon-Hydro-Therapie (CHT)

Die Colon-Hydro-Therapie (CHT)

chtDie beiden Wörter kommen aus dem Griechischen und heißen Colon = Dickdarm und Hydro = Wasser. Das heißt, es ist eine Dickdarmbehandlung mit Wasser. Ebenso gilt die Abkürzung HCT (Hydro-Colon-Therapie). Die CHT ist eine der ältesten naturheilkundlichen Behandlungsmethoden. Schon Hippokrates, der Begründer der Medizin (460 – 370 v. Chr.), verordnete Einläufe. Diese Therapie geriet wegen ihrer Umständlichkeit und Hygieneproblematik lange in Vergessenheit. Durch die NASA, die die CHT gerne als Vorbereitung für die Astronauten nutzte, erhielt die CHT in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts einen neuen Stellenwert in der Medizin und Naturheilkunde.

Das Auto hat einen Vergaser, der Mensch einen Darm

Alles, was wir essen und trinken, wird durch den Darm geschleust und verarbeitet = verstoffwechselt. Durch den Darm gelangen die Substanzen in die Blutbahn und setzen dort ihre Wirkung frei. So gelangen Medikamente bzw. Mineralien, Vitamine, Spurenelemente und alle anderen Substanzen, die in unseren Nahrungsmitteln enthalten sind, in unseren Körper. Leider nehmen wir nicht nur Sachen zu uns, die der Darm optimal verstoffwechseln kann. Dies führt zu Fäulnis- und Gärungsprozessen. Sie belasten die Darmflora. Es kommt zu einem ungesunden Darmmillieau, das sich durch Verstopfung, Blähungen oder immer wieder auftretendem Durchfall bemerkbar machen kann. Es kommt zu Gift- und Kotrückstanden, die den Darm und somit den gesamten Organismus belasten. Und es kommt zu einer Selbstvergiftung, die sich auch auf unser Immunsystem und unsere Psyche auswirken kann.

Bei welchen Erkrankungen kommt die CHT zum Einsatz?

Chronische Verstopfung/Durchfall

Atonischer Colon (erlahmter, fauler Darm)

Blähungen

Reizdarm

Völlegefühl

Divertikulose

Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa

Parasitenbefall

Darmpilze

Erkrankungen ohne auffallende Darmsymptomatiken

Hyper- und Hypothermie (vermehrtes Frieren oder Schwitzen)

Rheumatischer Formenkreis

Allergien, Asthma, Neurodermitis

Hautprobleme wie Akne, Psoriasis, Ekzeme

Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Angst- und Schwindelzustände

Schlechtes Immunsystem

Lebererkrankungen

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Wiederholte Spülungen unter ständiger Frischwasserzufuhr mit gefiltertem Wasser fließen in einem geschlossenen System in und aus dem Darm. Die Temperatur des Wassers und der Druck, mit dem das Wasser in den Darm befördert wird, werden während der Behandlung verändert. Je nach Zustand des Darmes, dessen Erkrankung und Empfinden des Patienten schwankt die Temperatur zwischen 21° C bis 41° C. Kaltes Wasser wirkt wie »Kneipp‘sche Anwendungen«, die Gefäße kontrahieren (ziehen sich zusammen). Die Durchblutung wird gesteigert. Warmes Wasser entkrampft die verengten Darmtaschen.

Ständiges Spülen und angenehme Bauchmassage

Der ständige Wechsel von Füllen des Darmes mit Wasser und sofortigem Ausspülen, begleitet durch ständige Bauchmassage, lösen Kotsteine, Schlacken und andere Belastungen von der Darminnenwand und aus den Darmtaschen. Dem Patient wird ein Kunststoffröhrchen in den After eingeführt, an das ein Zulauf für Frischwasser und ein Ablauf für den Darminhalt mit Wasser angeschlossen sind. Der Patient liegt während der Therapie entspannt auf dem Rücken und ist abgedeckt. Nur sein Bauch bleibt für die Bauchmassage frei, und er kann mit dem Therapeuten während der Therapie in einem Sichtfenster des CHT-Gerätes sehen, welche verkrusteten und unverdauten Substanzen und Kotsteine zu Tage befördert werden. Durch die technische Perfektion kommt es zu keiner Geruchs- und Geräuschbelästigung. Höchste hygienische Richtlinien werden durch apparative Voraussetzungen erfüllt.

Vergleichbar mit den Wurzeln eines Baumes

In der Naturheilkunde und auch in einem großen Teil der Schulmedizin vergleicht man den Darm mit den Wurzeln eines Baumes. Sind die Wurzeln krank, fangen sie an zu faulen, dann wird auch der Baum krank. Der Mensch ist der Baum, und wenn es seinen Wurzeln, also dem Darm, nicht gut geht, erkrankt der Mensch.

Viele unserer Patienten sagen immer wieder: »Ich hatte eine Darmspiegelung und man sagte mir, es sei alles in Ordnung.« Das ist auch richtig. Durch die Flüssigkeit, die der Patient zu sich nimmt, wird ein künstlicher Durchfall provoziert. Dadurch wird der Darm leer gespült, und bei der Darmspiegelung kann man die Darmschleimhaut betrachten. Dies ist aber nur die »innere« Oberfläche. Der Darm ist kein starres Rohr, sondern er liegt in ganz engen Schlangenlinien zusammen, vergleichbar mit »Taschen«. Dies ermöglicht erst die Darmperestaltik = Darmbewegung. Damit der Stuhl durch Bewegungen weitertransportiert werden kann.

3,6 Milliarden Darmzotten sorgen für Verstoffwechselung

In die Darmtaschen gelangt man bei der Spiegelung nicht, aber genau dort liegen die nicht verstoffwechselten Substanzen und Kotreste und verkleben den Darm. So kommt es zu einer Minderverstoffwechselung und den daraus entstehenden Erkrankungen. Der gesamte Darm hat eine  Länge von ungefähr acht Metern und eine Gesamt-Oberflächengröße von 400m². Der Dickdarm, in dem aus dem Unverdauten das Wasser entzogen wird (Eindicken), hat eine Größe von 120m². Und auf jedem cm² sitzen bis zu 3000 Darmzotten, die für die Verstoffwechselung sorgen.

Bei der CHT werden durch die kontinuierlichen Spülungen angesammelte stagnierende Stühle, Schlacken mit Fäulnis- und Gärungsstoffen ausgespült. Auch abgestoßene, aber nicht ausgeschiedene Schleimhautreste und Wurmnester durch Parasitenbefall werden aus den »Darmtaschen« entfernt. Somit kommt es zu einer Entgiftung des gesamten Dickdarms und – daraus resultierend zur Entgiftung des gesamten Körpers. Die Darmflora regeneriert, Entzündungen heilen ab, das Immunsystem wird gestärkt und die Darmperestaltik findet zu einer normalen Beweglichkeit zurück. Der gesamte Stoffwechsel bzw. Organismus funktioniert wieder besser.

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